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Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie zählt zu den ältesten Heilmethoden in der traditionellen europäischen, ayurvedischen und chinesischen Medizin. Die Blutegel ( Hirudo medicinalis ) werden an den erforderlichen Körperstellen zwischen 20 und 60 Minuten angelegt und saugen ca. 8 - 10 ml Blut. Der Biss des Blutegels bewirkt eine Hemmung der Blutgerinnung, wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend bei chronischen Schmerzen und hat die Wirkung von einem Aderlass. Durch seinen Speichel gibt der Blutegel verschiedene, vor allem blutgerinnungs- und entzündungshemmende Substanzen, z.B. Hirudin, in Gewebe und Blut ab. In der plastischen Chirurgie werden Blutegel therapeutisch vor allem bei Transplantationen von Zehen, Fingern oder Hautverpflanzungen genutzt um die Wundheilung zu verbessern und den venösen Abfluss von gestautem Blut anzuregen, damit keine Abstoßung der Reimplantate erfolgt. 

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Mögliche Unterstützung bei:

Venenerkrankungen ( z.B. oberflächliche Venenentzündung, chronisch venöse Insuffizienz )

Gelenkarthrosen ( z.B. Knie-, Schulter-, Hüft-, Sprung-, Ellenbogen-und Daumensattelgelenk )

Schmerzsyndrome ( z.B. LWS-Syndrom, HWS-Syndrom )

Mittelohrentzündung

Hörsturz

Tinnitus

Abszesse

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... und weitere ...

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